Die Situation in Venezuela verschärft sich

Am 07. März fiel abends das strategisch wichtigste Wasserkraftwerk Venezuelas laut dessen Regierung gezielten Hackerangriffen zum Opfer. Dadurch wurde praktisch dem gesamten Land für 24 Stunden Strom abgestellt. Maduro kündigte an, der UNO Beweise für eine Verstrickung der USA vorzulegen. Am 09. März explodierte in Ciudad Guyana eine wichtige Stromverteilerstation; vermutlich wurde sie durch Hacker-Angriff zur Überspannung und damit Explosion gebracht, so erste Infos von Venezuelas Regierung.
Bereits am 08. März hat ein US-Spionage-Flugzeug vom Typ EP-3E Aries II für mehrere Minuten aktiv den Luftraum Venezuelas verletzt – und zwar kurz nach dem massiven landesweiten Stromausfall. Laut Militärexperten testen die USA gezielt die Entschiedenheit Venezuelas, aber vor allem wohl die Fähigkeiten von Venezuelas Luftverteidigung während des Stromausfalls.
 
Mittlerweile sollen durch den Stromausfall – der inzwischen offenbar weitgehend behoben wurde – viele Menschen, darunter 15 Kinder, auf Intensivstationen verstorben sein, da Geräte ausfielen.
Man muss ganz klar festhalten:
Die USA und weitere Verbündete führen Krieg gegen Venezuela. Dieser läuft zwar noch ohne Kriegserklärung oder Bomben, doch wird derzeit eindeutig versucht, das Land und seine Bevölkerung ökonomisch, politisch und jetzt auch versorgungstechnisch zu drangsalieren, um einen lange geplanten Regime Change durchzuführen. Maduro selbst formulierte am 09. März:
“Wir sehen uns der schwersten Aggression gegenüber, die die Republik in 200 Jahren Geschichte erlebt hat.”

Weitere Informationen sind u.a. auf Sputniknews zu finden.

//