Wie wird ein Mensch Kommunist? – hier die Geschichte eines Genossen aus Essen

Wir veröffentlichen hier den Weg unseres Genossen J. P. aus Essen zur Kommunistischen Partei Deutschlands. Fragen können direkt per E-Mail an ihn gerichtet werden: essen(at)kpd-nrw.de Sich von den Freien Demokraten in die Kommunistische Partei Deutschlands hinein zu entwickeln, ist fürwahr ungewöhnlich. Manch einer mag nun sicherlich Zweifel an meiner Ernsthaftigkeit äußern wollen, könnte der weltanschauliche Gegensatz zwischen dem Liberalismus und der Lehre von Marx, Engels, Lenin und Stalin doch kaum eklatanter sein. Das ein solcher Erkenntnis- und Entwicklungsprozess jedoch möglich

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AM ENDE BLEIBT DER WILLE ZUM KAMPF – EIN LETZTES „GLÜCK AUF“

ein Bericht von unserem Genossen J. P. aus Essen Mehr und mehr schließt sich die Dunkelheit um uns – mit 8 Metern pro Sekunde rauscht der Förderkorb unentwegt in die Tiefe. Die Geräusche des hektischen Treibens über Tage verhallen zusehens, das Tageslicht findet keinen Zugang mehr. Einzig sieben kleine, grell erleuchtete Grubenlampen – jeweils eine am Helm eines jeden Besuchers befestigt, lassen an den Gesichtszügen erkennen, wie nachdenklich wir doch alle sind. Nicht nur der Gedanke daran, dass wir schon

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Dieses Interview mit einer jungen Kommunistin aus den Volksrepubliken haben wir kurz vor dem Anschlag auf Sachartschenko aufgezeichnet. Wir gehen hier u. a. der häufig gestellten Frage auf den Grund, ob in den Volksrepubliken von Donetzk und Lugansk wirklich der Sozialismus aufgebaut wird.

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Solidarität statt Toleranz

Was ist eigentlich Toleranz? Der Duden berichtet von folgendem Begriffsursprung: „von lateinisch tolerare ‚ertragen’ ‚durchstehen’, ‚aushalten’ oder ‚erdulden’, aber auch ‚zulassen’ oder von lateinisch tolerantia ‚Duldsamkeit’ Das bedeutet, dass man dir sagt: Du bist hier eigentlich ein Fremdkörper. Du bist jemand, der nicht erwünscht ist, der stört, ein Fremder ist, ein Alien. In bestem Fall ein interessantes, lustiges Alien. Aber wir tolerieren dich! Alles ok. Du darfst hier sein. Wir dulden dich. Wir sind ja bunt, wir sind alle so

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Aufstehen: Hoffnung oder Sozialdemokratie 2.0?

Die bevorstehende Gründung der Sammelbewegung Aufstehen hat bei vielen Menschen Hoffnungen geweckt. Das ist nicht verwunderlich: Die Anziehungskraft der SPD, insbesondere auf die Arbeiterklasse, sinkt ständig und ist mittlerweile auf deutlich unter 20 Prozent gefallen. Auch die Partei die Linke stagniert eher, wenn auch auf hohem Zustand in den Umfragen. Dies zeigt, dass die sozialdemokratischen Organisationen derzeit nicht profitieren von der wachsenden Unzufriedenheit, insbesondere der Arbeiterklasse, aber auch andere Schichten. Der Grund für die Unzufriedenheit liegt im Kapitalismus selbst: Der

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Arbeitslosen – „Hilfe“ oder Kontrolle?

Während irgendeiner Wahlkampagne besuchten die Repräsentanten der Linkspartei eine Hauptschule in Nordrhein-Westfalen. Unter anderem erzählte die zukünftige Landtagsabgeordnete, dass die Partei gegen Hartz IV kämpft. Eine Schülerin stand auf. “Aber was soll das? Wenn ihr Hartz IV bekämpft, wie meint Ihr, wovon sollen dann unsere Familien leben?” Das Arbeitslosengeld und die Sozialhilfe werden uns immer als enormer Vorteil des BRD-Systems dargestellt. Mehrere Leute meckern gegen die Arbeitslosen: diese Сouchpotatos sind zu faul um einen Job zu suchen und bekommen ganz

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Kommunisten und Sozialdemokratie. Unser Verhältnis zur Sozialdemokratie.

Warum ist es überhaupt wichtig darüber zu schreiben? Ist es nicht so, dass es heute auf breite Bündnisse ankommt, um den Rechtsruck zu stoppen, konkret die AFD? Und ist es deswegen nicht zwingend notwendig, dass Sozialdemokraten und Kommunisten zueinander finden? Droht nicht ein neuer Faschismus in der BRD und der EU, und ist deswegen ein zusammen gehen von Kommunisten und Sozialdemokraten erneut notwendig? Eins stimmt an dieser Feststellung: Gegen die Gefahr des Faschismus müssen wir Kommunisten mit allen Antifaschisten die

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Die Arbeiterklasse ist ein schlafender Riese

Insbesondere in 70er Jahren des letzten Jahrhunderts sind Theorien populär geworden, es gäbe die Arbeiterklasse nicht mehr. Oder – sie hätte zumindest ihre Rolle als Totengräber der bürgerlichen Gesellschaft verloren. Daß diese Theorien so viel Einfluss gewinnen konnten, hat mit dem relativen Wohlstand der 60er und 70er Jahren zu tun, in den imperialistischen Kernstaaten. In der sogenannten dritten Welt trat der Kapitalismus hingegen ungeschminkt auf. Auch heute behaupten noch die revisionistische und bürgerliche Autoren, die Arbeiterklasse gäbe es nicht mehr

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Offen-siv: Juli 2018

Zum Herunterladen:  Staatskapitalismus? Sozialimperialismus?  MLPD? Zur Analyse der konterrevolutionären Funktion dieser Thesen über den Sozialismus und zur Analyse der MLPD

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Pflegenotstand – was ist damit gemeint?

Pflegenotstand – was ist damit gemeint? Die Massenmedien erzählen uns besorgt ununterbrochen, dass hier in Deutschland ein „Pflegenotstand“ vorhanden ist und ganz sicher in Zukunft nur noch größer und tiefer wird. Was ist eigentlich damit gemeint? Die Pflege der kranken und alten Angehörigen, sowie die Krankenpflege ist eine längst etablierte gesellschaftliche Branche. Zum einen können die Kapitalisten auf die Frauenarbeitskraft nicht mehr verzichten und das heißt, dass es keine mehr gibt, die zu Hause den gelähmten Vater oder die „senile“

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