Zum Massaker im russischen Krasuha am 27. November 1943

Скорбящая псковитянкаAm 27. November 1943 trieben die deutschen faschistischen Besatzer im Dorf Krasuha in der Region Pskow 280 Einwohner des Dorfes in eine Scheune, übergossen sie mit Benzin und verbrannten sie bei lebendigem Leibe. Frauen, Männer, Kinder. Der älteste war 108 Jahre alt. Im Gedenken an die Opfer dieses grausamen deutschen Massakers wurde 1968 im Dorf Krasuha eine Gedenktafel errichtet und gegenüber das Monument der „Trauernden Frau“. Alljährlich findet im Ort ein Gedenklauf statt, an dem sich viele Jugendliche beteiligen, um die Toten zu ehren und die Lebenden zu mahnen. In Deutschland ist das Massaker von Krasuha, wie auch die meisten anderen ungeheuren Verbrechen, die von deutschen Faschisten an der sowjetischen Bevölkerung begangen wurden, weitgehend unbekannt. In Schulen und bundesdeutschen Medien ist das, anders als noch in der DDR, kein Thema. Es soll nach dem Willen der Herrschenden der Vergessenheit anheimfallen.

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