Osnabrück: Gedenken an den faschistischen Pogrom in Odessa am 2. Mai 2014

Mitglieder der PdL, der DKP, der KPD, parteilose Friedensaktivisten und Gewerkschafter gedachten am 6. Mai 2017 in einer öffentlichen Aktion der Opfer des faschistischen Terrors in Odessa / Ukraine am 2. Mai 2014 bei der Erstürmung des Gewerkschaftshauses. Das ukrainische faschistische Regime statuierte damals ein Exempel an die friedlichen Maidan-Gegner in Odessa. Dazu wurden Milizen des faschistischen „Rechten Sektors“ eingeschleust, die mit örtlichen Maidan Anhängern die Zeltstadt der demokratischen Anti-Maidan Bewegung auf dem Kulikovo Platz zerstörten. Die flüchtenden Menschen wurden durch die Straßen gehetzt und viele flohen in das nahestehende Gewerkschaftshaus. Der faschistische Lynchmob stürmte mit Molotov Cocktails sowie mit Hieb- und Stichwaffen das Gewerkschaftshaus und ermordete insgesamt 48 Menschen, darunter 7 Frauen, 7 Senioren und einen Minderjährigen. Über 250 Menschen wurden schwer verletzt.
Bis heute wurde keiner der Mörder bestraft. Sie erhalten vom ukrainischem Regime Schutz und ihre Tat wird glorifiziert und verharmlost.
Ermittlungen werden systematisch gegenüber UNO und EU sabotiert, Berichte werden von ukrainischen regierungsamtlichen Stellen gefälscht und Akten bei Polizei und Behörden unterliegen der Geheimhaltung.
Die Opfer und die Angehörigen werden verhöhnt und verfolgt. Offizielles Gedenken an die Opfer ist verboten und OSZE und Politiker dürfen sich dem Gewerkschaftshaus nicht nähern.
Die deutschen Mainstream-Medien schweigen zu diesem faschistischem Pogrom und die meisten deutschen Politiker hüllen sich dazu in Schweigen und unterstützen das Kiewer Regime.
Auf der Veranstaltung wurden die Namen der Ermordeten verlesen und ihrer gedacht. Weiterhin hielt der Quakenbrücker Kreisabgeordnete der Linkspartei Andreas Maurer eine Rede, in der die Aufklärung dieses Verbrechens sowie Strafen für die Täter, mehr Druck auf das Kiewer Regime und die deutsche Politik
gefordert wurde.

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