Kommentar zu den Landtagswahl in Schleswig Holstein

von Ina und Nico, American Rebell
Nun haben wir’s geschafft, vier Kreuze beim kleinsten Übel gemalt und für eine kurze Zeit das Gefühl gehabt, das sich nun etwas ändern könnte – nein das wäre schon zu viel gehofft, das Glücksgefühl verflog schon als wir uns in unser Auto setzen und beschlossen in einem Ausflugslokal am Kanal einen Kaffee zu trinken. Ein Teil der Schleswig-Holsteiner (ca. 63 %) hat heute wieder einmal im Glauben den Gang der Dinge beeinflussen zu können ihre Bürgerpflicht getan und die Wahlurnen mit Zettel gefüllt die sicherlich mehr Freude bereitet hätten, wenn man daraus Papierschiffchen gefaltet hätte und sie bei dem herrlichen Wetter im Kanal hätte kreuzen lassen.
Ja, Wahlen ändern nichts solange alle Parteien, inklusive „die des kleineren Übels“, nicht den Sturz der von uns so verhassten kapitalistischen Gesellschaftsordnung auf ihre Fahnen geschrieben haben. Die Ausrottung der Ursache allen Übels ist die Grundvoraussetzung dafür das unser ganzes Volk in wirklicher Demokratie miteinander leben kann.
 
Aber wie kann man das dem Wähler und auch den vielen Menschen die heute zu Hause geblieben sind, erklären wonach wir uns sehnen? Wie wir uns Wahlen und ein Neues Leben vorstellen?
 
Auf dem Weg nach Hause beschlossen wir euch noch an diesem Abend davon zu erzählen! Lassen wir die Kommunarden sprechen mit dem Mund und den Instrumenten der Schmetterlinge, die uns so oft mit ihren Liedern Mut gemacht haben und Kraft gegeben haben.
Regler hoch und hört selber!
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